Bullet Journal / BuJo

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Was ist ein Bullet Journal?
Die beste Antwort auf die Frage liefert Wikipedia: „Ein Bullet Journal ist eine Methode der persönlichen Organisation, die vom Designer Ryder Carroll entwickelt wurde. Das System organisiert Zeitplanung, Erinnerungen, Aufgabenlisten, Brainstorming und andere organisatorische Aufgaben in einem einzigen Notizbuch.“
Wozu sollte man ein BuJo führen?
Als Fazit aus der ersten Antwort: um sich selber besser zu organisieren.

Und jetzt kann ich auf meine persönliche Erfahrung zurückgreifen. Ich habe schon immer versucht, etwas Ordnung in meinen Tag zu bringen aber musste immer feststellen, ich habe sehr viel für andere gemacht aber nichts für mich und somit mich selber vergessen. Auf der Suche nach Möglichkeiten etwas zu ändern, bin ich auf das Buch „Die Bullet-Journal-Methode: Verstehe deine Vergangenheit, ordne deine Gegenwart, gestalte deine Zukunft“ von Ryder Carroll gestoßen. Nach kurzer Recherche habe ich es gekauft und in kürzester Zeit durchgelesen. Die Umsetzung war am Anfang etwas hakelig aber ich kann sagen, es hat mein Leben verändert. Man bekommt Methoden an die Hand, sein Leben und sein Tun zu analysieren und anschließend zu überdenken, was davon ist wichtig, was davon möchte ich wirklich machen, etc. Man lernt sich Ziele zu setzen und darauf hin zu arbeiten, man lernt verschiedene Varianten, wie man seine Zeit einteilt und vor allem, man ändert seinen Blickwinkel. Das alles hält man in einem Notizbuch fest, was den Vorteil hat, dass man nicht an einer Tastatur sitzt sondern mit der Hand schreibt, da denkt man dann doch noch mal ehr drüber nach, merkt sich mehr oder kann mehr aus seinem Kopf streichen.
Viele werden jetzt denken, aber so hübsch und bunt wie man es im Internet sieht, kann ich mein BuJo nicht gestalten. Hierzu kann ich nur sagen, ein Bullet Journal ist nicht unbedingt bunt. Hübsche Bildchen helfen dir nicht deine Zeit zu planen oder dein Tageswerk aufzuschreiben. Die Verzierungen sollen nur dazu dienen, es ansprechender zu gestalten. Ich selber kann nicht malen und bin null kreativ aber das BuJo bringt mir eine Menge, denn ich sehe, dass ich teilweise gar nicht so faul bin, wie ich mir immer vorkomme. Ich schreibe Gedanken und Ideen sofort auf und vergesse es dadurch nicht mehr alles, ich habe mehr Zeit und wenn man das BuJo noch um ein paar Tracker erweitert, dann motiviert man sich automatisch etwas zu machen, denn man möchte, dass sich das Feld mit einem X füllt. Der Aufbau kann sehr individuell gestaltet werden aber man sollte sich nicht einen ganzen Kalender fürs Jahr im voraus machen. Hier wird aber in dem oben genannten Buch drüber geschrieben und ich möchte es wirklich jedem ans Herz legen, der etwas Ordnung in seinem Leben gebrauchen kann.

Ich führe nun seit einem Jahr mein Bullet Journal und muss sagen, es ist eine super Sache. Ich nehme mir Abends die Zeit den Tag noch mal revue passieren zu lassen und alles was noch fehlt aufzuschreiben und kann so noch mal über alles kurz senieren. Manchmal fallen mir dann noch andere Dinge ein, die ich mit aufschreibe. Auch genieße ich die Zeit, den nächsten Monat vorzubereiten oder schon zu planen, wie ich etwas im nächsten BuJo umsetzten könnte, weil ich es dann anders machen möchte. Abgesehen davon entwickelt sich das BuJo von Monat zu Monat weiter. Während ich am Anfang noch starre Kästchen mit dem Lineal gezogen habe und einfach geschrieben habe, wie ich immer schreibe, habe ich mich mit der Zeit doch mal im Brushlettering versucht und im gestalten von Seiten. Wie bei allem, braucht es seine Zeit aber man wird immer besser.
Sehr motivierend finde ich auch, sein BuJo von Zeit zu Zeit einfach mal durchzublättern und sich die vorherigen Monate anzuschauen. Man ist stolz auf sich, wenn man sieht, wie der Lauf-Tracker wächst oder die Liste der gelesenen Bücher länger wird.

So jetzt aber genug geschrieben. Wenn es euch interessiert, dann probiert es doch einfach aus. Ich bin mir sicher, ihr werdet es nicht bereuen.

Mach mal langsam!

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In der heutigen Zeit geraten Bücher in Vergessenheit, ihr wisst schon diese Dinger aus Papier, zum blättern, mit Seiten auf denen Buchstaben zu Worten und ganzen Sätzen gereiht sind. Aber ich habe noch einige und leider auch viele, die ich noch nicht gelesen habe. Also habe ich mir eines mal ausgesucht und beschlossen, es zu lesen. Ok, nicht zum ersten Mal, aber bisher hatte ich es nicht bis zum Ende geschafft. Dieses wollte ich endlich ändern.
Nachdem ich mich bezüglich Hundeerziehung etc. immer weiterbilde, habe ich mehrere Vorträge von Prof. Dr. Gansloßer besucht und bei der Gelegenheit dann auch das Buch „Mach mal langsam!“ entdeckt. Nachdem das Wort Entschleunigung im Untertitel steht, hatte es meine volle Aufmerksamkeit. Es ist der 9. Band aus der Reihe „Expertenwissen für Hundehalter“. Am Anfang steht ja immer ein Inhaltsverzeichnis und als ich dieses durchging war mir klar, es ist eigentlich nur eine Zusammenstellung aus „Methoden und Denkansätzen“ von 14 verschiedenen Personen, die alle etwas mit Hunden zu tun haben, zum Thema „Entspannung und Entschleunigung für Mensch und Hund“. Jeder dieser Personen hat seine eigene Art zu schreiben, welche das Buch einfacher zu lesen gestaltet und jeder hatte seine eigenen Ansichten und so war es, als hätte man eine Sammlung an Kurzgeschichten. Jede greift einen anderen Ansatzpunkt auf und beschreibt eine andere Herangehensweise. Da es in der Hundeerziehung nicht die eine perfekte Lösung gibt, sondern alles immer auf den Hund angepasst werden muss, finde ich diese Zusammenstellung super, denn so erhält man wieder neue Blickwinkel. Wenn ich dem so Glauben schenke, erklären sich auch manche Verhaltensweisen meiner beiden und interessant zu wissen, dass es viele Hundetrainer gibt, die genau konträr dazu denken oder einfach diese Gesichtspunkte nicht bedenken.
Wie dem auch sei, für jeden, der mehr Ruhe in seinen Alltag mit Hund bringen möchte, aber nicht an die eine richtige Lösung glaubt, ist mit diesem Buch gut beraten. Am besten lesen und seine eigene Meinung bilden.

Ich muss sagen einen Punkt habe ich schon ausprobiert und kann sagen, mit Erfolg.

Mi Band 4 – Frust

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Es klang alles so gut, ein günstiges Fitnessarmband welches auch noch eine lange Akkulaufzeit hat. Nachdem ich schon einige andere Produkte von Xiaomi besitze und voll zufrieden bin, hatte ich keine großen Bedenken und war sogar happy, wie ich die Uhr in Händen hielt. Doch der erste Frust ließ nicht lang auf sich warten. Der erste Konnekt mit dem Mi Note 10 war kein Problem aber die ersten Tests zeigten, dass keine lückenlose Aufnahme funktionierte. Alle Vermutungen, dass es an der Konfiguration liegen könnte, konnte ich recht schnell ausräumen, denn mit Komoot bei gleichen Berechtigungen ging alles einwandfrei. Habe dann das Band mit einem Galaxy-Handy verbunden und siehe da, alles funktionierte ohne Probleme. So dachte ich zumindest. Doch dann gab es ein Update und für fast eine Woche ging nix mehr. Die Uhr nahm auf aber nichts wurde mit der App abgeglichen. Nach einem weiteren Update ging es dann wieder. Bei dem Band, welches ich vorher genutzt habe, ist dies so nie passiert. Mal ehrlich, wenn man im Training ist, dann kann man nicht eine Woche auf das Logging verzichten. Als ich dann temporär wieder auf mein altes Band umgestiegen bin, ist mir weiterhin aufgefallen, dass die km-Angabe nicht passt. Auf einem anschließenden Testlauf mit beiden Bändern hat sich dies bestätigt. Es waren fast 200m auf 1km Unterschied. Ein weiterer Abgleich über Komoot und Google hat die Ungenauigkeit des Mi Bandes bestätigt. Interessant ist auch, dass dieses Manko wohl bekannt ist, denn wenn man nach einem Lauf die Schritteübersicht aufruft, zeigt der gleiche Lauf an der Stelle ganz andere Eigenschaften.

Das Ganze ist zwar ärgerlich aber für mich als Hobbyläuferin nicht so wichtig. Allerdings ist das nicht alles. Letztens bin ich mit dem Fahrrad eine Runde gefahren, um eine mögliche Laufstrecke zu checken und das Band hat auch alles schön aufgenommen aber unter Aktivitäten wird Radfahren nicht angezeigt. Selbst als ich im Forum um Hilfe gefragt habe, ging ich leer aus. Als dann auch noch mein Lauf am 7.9. in den Aktivitäten gar nicht auftaucht aber bei der Schritteauflistung, war für mich Schluß. Es war eine neue Strecke und mehr km und ich hätte echt eine ungefähre Auflistung der einzelnen km-Zeiten brauchen können und auch den Pulsverlauf. Aber keine Chance.
Eine eigentlich tolle Eigenschaft des Bandes ist auch, das es wasserdicht ist. Ich bin schon mehrfach damit schwimmen gewesen und auch duschen. Allerdings lohnt hier nicht mal die Tastensperre, denn irgendwie schafft es das Band trotzdem sich zu entsperren und eine Aktivität zu starten.
Somit ist mein Fazit ehr negativ. Aber hier noch mal eine kurze Auflistung der Vor- und Nachteile:
+ sehr lange Akkulaufzeit
+ klein und leichtes Band
+ wasserdicht
– keine zuverlässige km Aufnahme
– keine zuverlässige App
– keine zuverlässige Tastensperre

Sport mit Musik

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Vieles im Leben geht mit Musik einfach besser und so auch der Sport. Sei es beim Radfahren, im Fitness-Studio, beim laufen oder oder oder. Musik begleitet einen den ganzen Tag und macht Sport irgendwie „leichter“. Aber jeder hat seinen eigenen Musik-Geschmack und ich für meinen Teil finde es störend, wenn jeder mit seiner Soundbox rumrennt und seine Musik jedem zumutet. Geschmäcker sind nun mal verschieden. Somit sind für mich Kopfhörer die einzige Option. Nachdem ich ein kleiner Technik-Freak bin, muss es natürlich ein Headset sein und da Kabel generell stören und man ja auch nicht immer ein Handy mitnimmt, muss das ganze wireless sein. Somit sind die Rahmenbedingungen gegeben. Vor Jahren hatte ich von Samsung das Gear Circle, damit war ich auch ultra zufrieden. Das Headset konnte durch Magnete einen Kreis bilden, den man sich umhängen konnte, aber nach ca. 2 Jahren hatte ein Kabel zum Ohrstecker einen Kabelbruch und somit war ich wieder auf der Suche. Nach einigen guten Erfahrungen mit Xiaomi-Produkten versuchte ich es mit den Earbuds der Firma. Grundsätzlich sind sie nicht schlecht, aber beim Telefonieren draussen, was ich ganz gerne beim Gassi gehen mache, hörte die Angerufene jeden Windzug und konnte mich nur noch schwer verstehen. Ausserdem waren es nur einfache Knöpfe im Ohr, welche bei mir keinen wirklichen Halt hatten (habe generell Probleme damit, bekomme nicht mal Lärmschutzohrstöpsel in meine Ohren). Somit ging die Suche weiter und wie es der Zufall wollte stolperte ich durch eine „kauften auch“-Anzeige über das Flame2 von MPOW. Nachdem der Preis sich dann auch noch mal senkte, dachte ich mir, warum nicht ausprobieren. Den Lieferumfang und die ganzen Eckdaten, könnt ihr auf der Herstellerseite selber nachlesen. Wichtig für mich waren die Ohrflügel. Ich hatte vorher noch nie welche und war gespannt, ob sie den großen Unterschied machen oder nicht, und ich kann sagen, JA es ist ein gravierender Unterschied. Die ersten Stöpsel für die Ohren, die bei mir auch beim Laufen halten. Umso erfreulicher ist es, dass auch die Klangqualität super ist. Selbst der Wind beim gassi gehen ist kein nennenswerter Störfaktor. Somit ein klares Daumen hoch für dieses Headset. Es geht jetzt in den Langzeit-Test und dann werde ich berichten. Nebenbei bemerkt, ist dieses Headset im vergleich zu den teuren echt ein riesen Schnäppchen.